Mittwoch, 17. Januar 2018

Buch der Schatten 218 / 219





Auch zu dieser Episode finden sich Spuren
in unserer Welt.
Premierminister Churchill liess
angeblich UFO Berichte
aus der Zeit des Zweiten
Weltkriegs für 50 Jahre 
unter Verschluss halten,
weil er eine Massenpanik 
unter der Bevölkerung
befürchtete.

Montag, 15. Januar 2018

Enrico Marini - Batman




Ich war nie ein grosser 
Fan von "Batman".




Zwar habe ich die
verschlungen, die
 auf "The Black Bat",
einem Vorläufer
der Batman Figur basierten.




Die Batman - Comics 
erschienen auf deutsch 
erst, als meine Interessen
schon in andere
Richtungen gingen...




...und auch die “Batman  TV Filme
 mit Adam West
habe ich erst spät schätzen gelernt.




Umso mehr aber bin ich 
seit langem Fan
der Zeichenkunst 
des Schweizer Künstlers 
und so bin ich nicht umhin gekommen,
 mir seine Version von Batman
zu Gemüte zu führen.



Zwar hat mich  auch seine  Darstellung
des “dunklen Ritters” nicht
zum Batman Fan werden lassen, ...



... Marini's Zeichnungen
sind aber einmal mehr
 als herausragend,
die stimmungsvolle
Kolorierung grossartig.





Und auch fast schon
"ausgelutschten" Gestalten
aus dem "Batman-Kosmos", 
wie"Catwoman" ...




... und dem "Joker" vermag
er eine neue Note zu verleihen.




Auch wer sich für Helden
in Spandexgewändern
nicht so recht zu begeistern vermag,
sei der bislang erste Band
empfohlen.
Marini 's Bilder sind
einmal mehr eine Augenweide !

Samstag, 13. Januar 2018

Tomahawk






Hierzulande wurden Tomahawks
vor allem durch die
Lederstrumpferzählungen ...





.. von
J.F. Cooper und durch ...




...Karl May's  Tausendsassa
"Old Shatterhand" bekannt,
der in seinem Kampf gegen
Winnetous Vater grossmütig
auf die Waffe verzichtet und 
ganz auf seine Schmetterfaust setzt.




Es gab den Tomahawk schwingenden
Indianer als
Elastolinfigur...




... und in ungezählten Filmen
zu sehen.






Lex Barker schwang
das Kriegsbeil
 in dem Film





Eindrückliche Tomahawk-
kämpfe zeigten
Mel Gibson in
"The Patriot", ...




... und Wes Studi in

Das Wort  "Tomahawk" wurde
 vermutlich im 17. Jahrhundert
aus der heute ausgestorbenen
 Powhatan-Sprache (tamahaac, „Axt“, 
„Kriegsbeil“) ins Englische übernommen. 
Andere vermuten den Ursprung im
 Algonkinausdruck
"utommohiken"


Ursprünglichwohl  eine (Wurf)keule.,
wurde der Tomahawk als Steinbeil, 
Waffe und Werkzeug in einem.
Es gibt eine Vielzahl
unterschiedlicher 
Tomahawkformen.




 Mit Pfeifenkopf  versehen, 
wurde er als Zeremonialinstrument zum
Rauchen verwendet.




Die abgeplattete  Hammerrückseite
machte ihn auch zum Werkzeug.




Eine rückseitig angebrachte Spitze
machte ihn zur beidseitig
 tödlichen  Waffe.




Aber auch weisse  Waldläufer
und nichtindianische Streitkräfte,
wussten den Tomahawk
 zu benutzen.






Bis heute dient der Tomahawk auch als
Nahkampfwaffen bei
verschiedenen "US Special Forces".




In Europa hat sich vor allem
der Wiener Martial Arts Instruktor




Peter Weckauf  um eine Renaissance des
Tomahawkfights verdient gemacht.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Brompton Road



Inspirationsquelle für Miss Morgaines
kleines Zeittreiseabenteuer 
zu Sir Winston Churchill ...





... war die
 U-Bahn Station “Brompton Road”.
Einer der "Geisterbahnhöfe" der
 Londoner Underground





 “Brompton Road”
 ist  (in unserer Welt)  eine
 am 15. Dezember 1906 eröffnete, 
und am  29. Juli 1934 wieder geschlossene 
 Station der London Underground. Sie befand sich
Stationen Knightsbridge und South Kensington
 an der Piccadilly Line. 





Später  trennte man  die Bahnsteige
 durch Mauern von
 den Gleisen ab und 
richtete Büroräume ein. 
In einem der drei Aufzugschächte
 wurde auf vier Etagen 
das Kontrollzentrum der 
Londoner Luftabwehr eingerichtet. 





Sir Winston Leonard Spencer-Churchill 
30. November 1874 - 24. Januar 1965 
war der bedeutendste britische
 Staatsmann des 20. Jahrhunderts. 
Er war von 1940 bis 1945 und 
von 1951 bis 1955 Premierminister und 
führte Grossbritannien durch
 den Zweiten Weltkrieg.





Der Enkel eines Leibwächters
von Winston Churchill
sorgte 1999 für einiges
 Aufsehen, als er behauptete,
dass sein Grossvater kurz vor
Ende des Zweiten Weltkriegs
 ein Gespräch Churchills mit
dem damaligen US-General
 Dwight Eisenhower
 über eine UFO Sichtung
über dem Aermelkanal mitangehört habe.





 Die Crew eines Aufklärungsflugzeugs 
habe das Objekt fotografiert, das 
„geräuschlos neben dem Flugzeug flog“. 

 Churchill erklärte die Angelegenheit
zur Verschlusssache.
„Der Vorfall muss umgehend zur Geheimsache 
erklärt werden, weil er Massenpanik in der 
Bevölkerung verursachen und den 
Glauben an die Kirche zerstören würde“





Churchill  zeigte sich danach sehr interessiert 
an Ufo-Meldungen. 
1952 soll er einen Bericht über 
“fliegende Untertassen” angefordert haben.
Die ursprüngliche Akte über den Zwischenfall 
existiert angeblich nicht mehr,
da  1967 alle Berichte über 
Ufo-Zwischenfälle zerstört worden seien.


Mittwoch, 10. Januar 2018

Buch der Schatten 216/217




Die Irrungen und Wirkungen
um Mr. Holmes als Romanfigur
wurden in Band 6 thematisiert.



Doch noch immer sind Fragen
über seine Absichten und Ziele
unklar.



Dienstag, 9. Januar 2018

Bernard Heuvelmans - Yeti, Nessie und andere Fabeltiere




Nicht zuletzt waren es
wohl Berichte über das
erst Anfangs des 20 Jahrhunderts
entdeckte Okapi,
oder die abenteuerlichen
Reiseberichte von ...





... Percival Harrison Fawcett,
aber wohl auch Filme,...




... wie King Kong,
die  Heuvelmans Interesse an
unbekannten und
unentdeckten  Tieren
weckten.




Nebst Jules Verne
dürfte auch Conan Doyle's
"Lost World"
und anderer Autoren,
die Phantasie des jungen
Heuvelmans angeheizt haben.



Auch Tarzan schlug sich in
vergessenen Welten
mit angeblich
längst ausgestorbenen Tieren herum





Aber Heuvelmans
nahm solche phantastischen
Spekulationen ernst
und mit seiner von ihm
begründeten Wissenschaft, ...




...der Kryptozoologie widmete
 er sich ein Leben lang
der Erforschung von
sagenumwobenen
Monstern aller Art.
Viele mochten seiner
Begeisterung nicht
zu folgen und taten seine
 Bemühungen als
unwissenschaftlich ab.




Seine fantastische Wissenschaft,
die Kryptozoologie,
hatte vor allem
aber auch Auswirkungen
auf die Phantasie seiner
Zeitgenossen.




Reisserisch aufgemachte
 "Tatsachenberichte"...






... Filme und wilde Gruselgeschichten ...




... rankten sich bald um 
Heuvelmans Forschungsobjekte.




Dem Ruf der  Ernsthaftigkeit seines
Forschungsgebietes war das
nicht gerade zuträglich.









Selbst der ominöse
Lobsang Rampa berichtete
über den Yeti.





Heuvelmans Ruf litt, als
er auf einen betrügerischen
Schausteller hereinfiel,
der ihm einen in einen
 Eisblock eingefrorenen
Urmenschen,
den "Minnesota Ice Man"
 andrehen wollte.




Anderersets liess sich 
Tintin Autor Hergé 
 offenbar
von Heuvelmans
Berichten
über den tibetischen Yeti
beraten und inspirieren.









Die am  01/12/1978 erschienene
 Nummer 169 des TINTIN Magazins
befasste sich unter dem Titel
 "Attention ! Bêtes fabuleuses !!"
ebenfalls  mit
der Kryptozoologie.




Die Kryptozoologie
beflügelte
auch weitere Comickünstler.




Richard Corben zeichnet
"Bigfoot,...




... und auch Robert Crumb...






...  beschäftigte sich
eingehend
mit dem Thema.





Ähnlich wie die Berichte
werden Berichte über das Monster 
von Loch Ness ...





...  und andere 
Seeungeheuer, ...





...  offiziell meist auf
Fehlbeobachtungen reduziert.




Walter Molina's
visionäre Illustrationen
über Sichtungen
des Monsters von "Loch Ness".

Auch wenn sie meist nur als
Füller für das Sommerloch 
erwähnt werden, so üben Fabeltiere
wie "Nessie" immer noch
eine ungeheure Faszination aus.





Heuvelmans Vorstellung von 
überlebenden Dinosauriern
in Afrika, hat zumindest Anlass zu
einer bemerkenswerten
Comicserien gegeben.




"Kenya"
von Rudolphe und Leo.




Nicht zu vergessen,
H.R. Wäschers "Sigurd".




Auch viele andere Filmmonster
 wie etwa "Gwangi",





von Altmeister Ray Harryhausen,




"Beast of 20'000 Fathoms"



"Godzilla",





... "Creature
of the Black Lagoon"
und auch Michael Crichtons





"Jurassic Park",
spielen mit derselben Idee,
die auch Heuvelmans beseelte.