Sonntag, 20. Mai 2018

Karl May Sammelbilder - Joe Burkers, das Einaug



Ein weiterer Nachzügler,
zu dem mir Werner Linnartz
freundlicherweise
die Bilder zukommen liess.
"Joe Burkers - das Einaug"
aus dem 2. Rau Album
aus Band 38  " Halbblut",
des Karl May Verlags.



"Tötendes Feuer"

Am Ufer des Bighorn Flusses in Montana
 lagert eines Nachts ein einsamer
Trapper: Old Firehand. Der Westmann
merkt plötzlich, daß er von einem
 Indianer beschlichen wird. Er gibt
heimlich seiner Decke eine solche
Form, daß sie aussieht, als läge
 er darunter, und entfernt sich
leise vom Feuer. In de  unmittelbaren
Nähe seines Lagerplatzes wartet er,
 bis  der anschleichende Rote an
ihm vorbeigekrochen ist. Dann
schnellt Old Firehand auf und betäubt
den Indianer durch einen Hieb mit
dem Revolverkolben. Sofort fesselt
 er den Bewußtlosen und schleppt
ihn zum Feuer. Bald ist der Rote
wieder erwacht. Er ist ein Häuptling
der Tetong Sioux und heißt Pokai po,
"tötendes Feuer“ . Old Firehand gibt
sich ihm zu erkennen und schließt
 mit ihm Frieden und Freundschaft.



Im Fort

Pokai po ist als Kundschafter. seines 
Stammes unterwegs. Vor einiger Zeit
 hatten die Tetongs einen Jagdzug
 gemacht und viele Büffel erlegt. Da 
aber kamen Soldaten des Forts Tullock
 und machten den Roten die Beute 
streitig. Es kam zum Kampf, und 
achtzehn Tetongs  fanden dabei den
 Tod.  Nun wollen die Indianer Rache
 nehmen und das Fort überfallen. 
Old Firehand überredet den Häuptling,
 mit ihm nach Fort Tullock zukommen
 und Sühne zu verlangen, um unnützes 
Blutvergießen zu vermeiden. 
"Tötendes Feuer" willigt schließlich ein.
 Old Firehand begibt sich zum Fort, geht
 dort zum Major und kündigt ihm das 
Kommen des Häuptlings an. Der Offizier 
ist wütend, muß aber dann klein beigeben 
und sichert freies Geleit für Pokai po zu.
 Und kurz darauf erscheint der Tetong 
Häuptling im vollen Kriegsschmuck und 
verlangt von den Offizieren Sühne
 für seinen Stamm.




Einmal mehr dürfte bei
diesem Bild  Zdenek Burian
Pate gestanden haben.



Über die Palisaden

Der Major plant Verrat. Er will 
Pokai–po  gefangen nehmen. Da
 aber tritt Old Firehand dazwischen.
 Durch sein kühnes Auftreten 
verblüfft er die Offiziere. Als er
 sich nun noch als Old Firehand 
zu erkennen gibt, ist die 
Bestürzung so groß, daß der 
Major auf die gestellten 
Bedingungen ohne Widerrede 
eingeht:. Er verspricht ein 
Sühnegeld von achtzehn 
Karabinern für die Indianer.
 Nun wollen Old Firehand und 
Pokai po das Fort wieder 
friedlich verlassen. Da aber
 dringen einige Vagabunden 
auf den Häuptling ein, um ihn
 zu "lynchen". 0ld Firehand treibt
 mit seinem Mustang die Wütenden
 auseinander und ermöglicht 
damit seinem Freund das Pferd 
zu besteigen. Nun geht es im
 Galopp dem Ausgang zu. Aber
 das Tor ist geschlossen. Deshalb 
setzen die beiden Reiter mit 
kühnem Sprung über die Umpfahlung.
 Bald haben sie die wartenden 
Tetongkrieger erreicht.




Die beiden Neds

Das Sühnegeld ist bezahlt. 
Pokai-po hat sich aufgemacht,
 die Vagabunden zu überfallen, die 
ihn im Fort überfielen. Unterdessen
 ist Old Firehand flussaufwärts 
geritten, um später nach Osten 
abzubiegen und die Berge zu 
überqueren. Eines Abends entdeckt
 er ein Feuer. Er trifft zwei Weiße,  
die ihm erst mißtrauisch  begegnen,
 später aber, als sie seinen Namen 
hören, ihn erfreut auffordern, sie 
zu Old Zach, ihrem Anführer, zu
 begleiten. Die beiden sind Pelzjäger 
und werden überall nur „the both Neds",
 die beiden Eduards, genannt. 
Wie Old Firehand den richtigen 
Namen Old Zachs, Helming, hört,
 fällt ihm ein Gespräch der Vagabunden 
von Fort Tullock ein, das er dort zufällig 
belauschte. Da war von einem Überfall
 auf das Fell Lager eines gewissen 
Helming die Rede. Bei des Westmanns 
Beschreibung erkennen die Neds
in dem einäugigen Anführer der 
Tramps Joe Burkers, den Mörder 
des Bruders von Old Zach.




Im Fellversteck

Die beiden Neds sind mit Old Firehand
 im Lager Old Zachs eingetroffen. 
Dieses "Hide spot" liegt versteckt in 
der Nähe des Shayansees, und der 
Zugang wird ständig von einem der 
Jäger Old Zachs bewacht. Old Firehand
 berichtet dem alten Helming von dem 
bevorstehenden Überfall auf das 
Versteck. Sofort werden alle 
Vorbereitungen getroffen, Joe Burkers 
und seine Banditen gebührend zu empfangen.
 Außerdem weiß Old Firehand  ja 
seinen indianischen Freund Pokai po 
auf den Spuren der Tramps. Helming 
hat sich bei der Erbauung des Lagers 
für  einen Überfall vorgesehen. Eine 
schwere Sprengladung befindet sich 
unter dem vorderen Raum des
 Blockhauses. Durch eine sinnreiche 
Vorrichtung können die Türen vom
 hinteren Raum aus fest verschlossen
 werden,'so daß alle, die sich während
 der Sprengung im Blockhaus befinden,
 dem Verderben preisgegeben sind.



Der Kampf

Joe Burkers kommt mit seinen Tramps 
früher, als er¬wartet. Es gelingt dem
 Gesindel   in das kleine Tal  einzudringen. 
Old Zach zieht sich mit seinen Leuten
 ins Blockhaus zurück. 
Die Banditen folgen nach und können 
zum Teil eingeschlossen werden, denn 
die Jäger haben die Riegelvorrichtung 
betätigt und sind dann durch den 
hinteren Ausgang entwichen. 
Die Sprengladung detoniert und 
kostet vielen von den Tramps das
 Leben. Aber noch ist Joe Burkers, 
mit seinen Leuten in der Überzahl. 
Es kommt zum erbitterten Handgemenge.
 Old Zach und Joe Burkers gehen mit 
den Tomahawks gegeneinander los, 
und der alte Helming fällt, ohne daß
 Old Firehand ihm beispringen kann
 Da aber erscheint "TötendesFeuer" 
mit seinen Tetongs. Joe Burkers  wird
 von dem Häuptling besiegt und skalpiert. 
Bald sind, auch alle anderen Gegner
 überwunden. Old Zach ist  tot; 
aber der Mord an seinem 
Bruder ist gesühnt.

Samstag, 19. Mai 2018

50 Jahre Vitaparcours





Auch ein Kind von 
1968 sind die Vitaparcours.
( Trimm Dich Pfade auf Hochdeutsch)...




... wo neben einer im
Freien  (Outdoor) liegenden 
Laufstrecke...




... eine Reihe von Posten für
Kraft,- Ausdauer,- Beweglichkeits- und
 Koordinationsübungen zur Verfügung stehen.
Eine Erfolgsgeschichte, mittlerweile
 „Der grösste Fitness-
Club der Schweiz!“




Ein Modell, das bis in die Ukraine
oder Israel
Nachahmung fand.




 Der Erste, der unterdessen
 gesamtschweizerisch auf über 500 
 angewachsenen Parcours
 wurde am 18. Mai 1968 mit Unterstützung 
der damaligen Vita Lebens-
versicherungs-Gesellschaft errichtet




Den Startfunken bildete die Männerriege
 des Turnvereins  Wollishofen,
die der Gemeinde vorschlug,
 einen bleibenden Parcours 
im Freien für Turnübungen
 einzurichten. 




Heute ist die die Zürich Versicherung
 Hauptsponsor der Stiftung 
Vita Parcours.

Freitag, 18. Mai 2018

Mittwoch, 16. Mai 2018

Computer 1960




Was eher aussieht, 
wie ein Waschsalon, war
1968 das  modernste  
NCR Century Computer System.




Tatsächlich waren die Computer 
zu jener Zeit noch gigantische 
Maschinen. Und als solche prägten sie auch
via Film und Fernsehen die Vorstellungen,
die sich der kleine Moritz von einem
Elektronengehirn machte.




Schon 1957 schlug 
sich Katherine Hepburn
in dem Film “Desk Set”
 mit einem Computer ,
einer grotesk wirkenden, 
raumfüllenden Maschine,
namens EMMARAC 
(Electro Magnetic Memory 
And Research Arithmetical 
Calculator) herum.


Tatsächlich  sollen es
vielfach Frauen gewesen sein,
die zu der Zeit als
Programmiererinnen tätig waren.
In Film und Fernsehen war der Computer
aber in jenen jähren eindeutig
Männersache.



Stanley Kubrik drehte einige
Szenen von "Dr. Strangelove 
or: How I Learned to Stop Worrying 
and Love the Bomb "(1963)
im Londoner Computer
 Center von IBM.




Dr. No's Laboratorium war,
zumindest in der Gestaltung von
Filmarchitekt Ken Adam,
auch bereits mit
diesen geheimnisvollen 
Maschinen bestückt,...




... währenddem die 
Dechiffriermaschine "Lektor"
eher noch an die "Enigmamaschine"
des Zweiten Weltkriegs erinnerte.




In so manchem Agentenfilm
spielten Elektronengehirne
 als allwissender Helfer
der "Guten" oder als teuflische
Gefahr in den Händen der "Bösen"
eine Rolle.




1965  bekam es Eddie Consdtantine
 alias Lemmy Caution 
im Film “Alphaville” mit
 einem Computer zu tun.




1967 werkelte Geheimagent 
Harry Palmer ( Michael Caine)
noch an einem gigantischen
 Computer herum,
the Billion Dollar Brain genannt.




Batmans "Crime Computer"




Und selbstredend war auch 
die Kommandozentrale
der "Enterprise" mit Computern bestückt.





1968/69 sah man den 
blutjungen Kurt Russel in
einer Disneyproduktion




* The Computer Wores Tennisshoes”




Steve McQueen in
"Zhe Thomas Crown Affair" 1968




Der berühmteste Computer 1968 war 
aber der Bordcomputer
 “HAL”
(Heuristic ALgorithmic )



... der Keir Dullea als
 Dr. David „Dave“ Bowman
im Film “2001 A Space Odyssey 
das Leben schwer machte.
Einige wollten im Namen HAL
eine Art Buchstabencode sehen.
H, A, und L stehen im Alphabet
jeweils vor den Buchstaben I,B,
und M.




Allerdings wurde mit diesem
Honeywell Computer Aktenkoffer
bereits das Laptop
vorweggenommen.

Montag, 14. Mai 2018

Volare - “Nel blu dipinto di blu ”



Sechzig Jahre hat der Song auf
dem Buckel und man darf sich fragen,
 ob einer der heutigen
Teilnehmertitel
am "Eurovision Song Contest"
sich dereinst noch ähnlicher
Bekanntheit erfreuen darf.
Nachdem der Titel den ersten 
Platz im San Remo Festival 
erreicht hatte,
wurde er für den am  Grand Prix
 Eurovision de la Chanson 1958
(wie das damals noch hiess)
 angemeldet.
Zwar erreichte das Lied  
nur den dritten Platz, aber es
 wurde daraus ein Welthit,
ja, eines der bekanntesten 
italienischen Lieder  überhaupt.



Gemeint ist Domenico Modugno' s 
“Nel blu dipinto di blu ”
besser bekannt als “Volare (Cantare)”




Eine Zeitlang hiess es, dass 
 dass eine Flasche
Chianti und eine Reproduktion
 von  Marc Chagall 
Bild  “Le Coq rouge” zu 
dem Liedtext inspiriert hätten. 
Später wurden auch andere,
prosaischere  Versionen
verbreitet,.

In Deutschland hiess 
das Lied "Bambina".



Nicht zu verwechseln mit
dem Titel  Piove 
(Ciao, ciao, bambina) 
mit dem Modugno 1959
wieder das San Remo Festival gewann.



Unter dem guten halben 
Dutzend an deutschsprachigen
Coverversionen
lagen 
Peter Alexander, 1958, Polydor 
und
Ralf Bendix, 1958, Electrola
in der Publikumsgunst vorne.




In den USA wurde es  Nummer 1
der Billboard Hot 100
1959 erhielt Domenico Modugno
 für das Lied zwei  Grammy Awards in 
den Kategorien Record of the
 Year und Song of the Year.




Im Laufe der Jahre nahmen die 
unterschiedlichsten Künstler
 den Titel auf.
Darunter 
Louis Armstrong


Dalida, 
Dean Martin,
Petula Clark
 David Bowie, für den Film
 “Absolute Beginners”, 


Gipsy Kings
Oscar Peterson
Al Martino


DJ Bobo bis hin zu 
Frank Zappa.


Viele Versionen sind
auf 
 YouTube zu finden.

Samstag, 12. Mai 2018

Mittwoch, 9. Mai 2018

Green River Knife




Auch wenn Karl May auf
den alten, treuen Bowie Kneif,
als den treuen Begleiter
des Westmanns schwört, ...





... in den 1840er Jahren erfreute
sich eine andere Klinge grosser
Beliebtheit
unter den Mountain Men
in den Rocky Mountains.


1832 -34 begann John Russel
in Greenfield, Massachusetts, ...




...mit der Produktion eigener Messer.
Eigentlich als Küchen - und 
Metzgermesser gedacht, fanden diese 
Messer bald ihren Weg nach Westen.




Unter den Jägern und Trappern der
Rocky Mountains stiessen
die Messer auf grosse Begeisterung, ...




... und unter dem Namen "Green River"
ein Begriff.